Pressemitteilung: „25 Jahre Tag der offenen Moschee - Moscheen gestern und heute“ am 3. Oktober 2021

Den Tag der offenen Moschee gibt es nun seit einem Vierteljahrhundert. Zum 3.Oktober öffnet wieder ein Großteil der Bremer und Bremerhavener Moscheen ihre Türen für alle Besucherinnen und Besucher. Es ist eine gute Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zu vorurteilsfreier Begegnung. Die Islamischen Religionsgemeinschaften möchten authentisch über den Islam aufklären, um Verständnis zwischen den Menschen herzustellen.

Beim diesjährigen Motto des TOM geht es um Moscheen und Menschen. Wir möchten zurückblicken auf die Geschichte, aber auch die Entwicklung und den Wandel der Moscheen in Deutschland. Zudem geht es um die vielen Menschen, Männer und Frauen, Jung und Alt, ohne deren selbstlosen Einsatz ein Großteil des muslimischen Lebens in Deutschland kaum vorstellbar wäre.

Jährlich nehmen mehr als 1000 Moscheen am Tag der offenen Moschee teil. Dieser Tag repräsentiert den Beitrag zum gesamtgesellschaftlichen Zusammenleben und die Wichtigkeit des interreligiösen Austausches. Die islamischen Religionsgemeinschaften im Land Bremen laden Sie herzlich zu einem Besuch in eine der teilnehmenden Moscheen ein.

Es nehmen folgende Schura Bremen Mitgliedsgemeinden am Tag der offenen Moschee teil: 

Bremen

 
 

DAAWA Moschee
Hohentorsstr. 71
28199 Bremen

Fatih Moschee
Stapelfeldtstr. 9
28237 Bremen

 

Quba Moschee
Hemelinger Bahnhofstr. 44
28309 Bremen

Ayasofya Moschee
Carl-Hurtzig-Str. 5
28259 Bremen

 

Dr. Zeynel Abidin Moschee
Lüssumer Str. 7
28779 Bremen

Said´i Kurdi Moschee
Lüdekingstr. 6
28217 Bremen

 

Mescid-i Aksa Moschee
Züricher Str. 6a
28325 Bremen

Islamisches Forum und Informationszentrum
Beim Ohlenhof 17
28237 Bremen

 

Hicret Moschee
Kantstr. 98
28201 Bremen

Al-Mustafa Moschee
Barkhausenstr. 4
28197 Bremen

Bremerhaven

 
 

Fatih Moschee
Georg-Seebeck-Str. 2
27570 Bremerhaven

 
 

Al-Hasanat Moschee
Auf dem Reuterhamm 2
27576 Bremerhaven

 

Weitergehende Informationen über den Tag der offenen Moschee finden Sie auch auf der Internetseite: http://tagderoffenenmoschee.de/

Ein gesegnetes Opferfest - Eid-ul-Adha mubarak - Bayram mubarek

Das größte islamische Fest und der Höhepunkt der Pilgerfahrt nach Mekka steht bevor: das Opferfest (Eid-ul-Adha). Es erinnert die Musliminnen und Muslime in aller Welt an Abraham, der als gemeinsamer Stammvater von Muslimen, Juden und Christen gilt. Dieses Jahr findet das Opferfest, das sich nach dem Mondkalender richtet, vom 20 bis 23. Juli statt.

Wir gratulieren allen Musliminnen und Muslimen zum Eid-ul-Adha und wünschen eine gesegnete Zeit mit den Liebsten.

Im Mittelpunkt steht bei diesem Fest die Barmherzigkeit Gottes und auch die Hilfsbereitschaft der Menschen. Das Schlachten eines Opfertieres und das Spenden an Bedürftige spielen hierbei eine große Rolle. "Über seriöse Hilfsorganisationen ist das Spenden von Opfertieren in dutzende Länder möglich", sagt Schura Bremen Vorsitzender Murat Çelik. Wichtig ist bei all dem Prozedere, die Tiere zu würdigen und sich dem Wert ihres Lebens bewusst zu sein, wenn man sie um Allahs willen opfert.

In der Geschichte von Abraham sollte dieser laut Koran Allah dem Erhabenen seinen Sohn Ismail als Opfergabe bereiten. Allah wollte so seinen Glauben auf die Probe stellen. Abraham und sein Sohn waren dazu bereit und bewiesen somit ihren tiefen Glauben. Deshalb bewahrte Allah ihn im letzten Moment davor und nahm stattdessen ein Opfertier von ihm an.

Unsere Gedanken und Gebete sind auch bei den vielen Menschen, die in den Flutkatastrophen Familienangehörige und Freunde verloren haben. Die unvorstellbaren Wassermassen haben ganze Existenzen zerstört. „Ich appelliere an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, teilen sie den Schmerz und unterstützen sie die Hilfsorganisationen, die den Betroffenen bei der Bewältigung dieses Unglücks helfen,“ so Çelik.

Tag gegen antimuslimischen Rassismus am 1. Juli

Rassismus hat auf der Welt keinen Platz. Viele Menschen würden diese Aussage prompt unterschreiben. Doch die Entwicklungen und Geschehnisse sprechen eine andere Sprache.

Anlässlich des Tages gegen den antimuslimischen Rassismus erinnert die Schura Bremen daran, dass es wichtig ist, sich friedlich, aber aktiv gegen Rassismus einzusetzen. Die eigene Stimme zu erheben, wenn du Zeuge oder Opfer von Rassismus wirst. Auch das eigene Handeln zu hinterfragen und sich gegen jegliche Hetze und Spalterei einzusetzen. Zentrale Institutionen, wie die Parteien und Medien, müssen sich entsprechend ihrer besonderen Verantwortung für ein respektvolles und friedvolles Zusammenleben einsetzen. Aktuelle Herausforderungen dürfen nicht dafür missbraucht werden, um in Worten und Bildern Hass und Ressentiments zu befeuern.

Für das Jahr 2020 hat das Bundesinnenministerium (BMI) bundesweit 1.026 Übergriffe auf Musliminnen und Muslime sowie 103 Angriffe auf muslimische Einrichtungen erfasst (Stand: 10.05.21). „Dies sind beunruhigende Zahlen. Die tatsächliche Dunkelziffer dürfte um ein vielfaches höher liegen, da diese oft nicht zur Anzeige gebracht werden oder unerklärlicherweise in den Statistiken nicht auftauchen. Es muss noch mehr über antimuslimischen Rassismus geredet werden, um die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren“, sagt Schura Bremen Vorsitzender Murat Çelik. „Wir begrüßen Kampagnen wie die Allianz gegen Hass oder die Initiative brandeilig.org, weil sie auf das Thema aufmerksam und für die breite Bevölkerung sichtbar machen.“

Am 1. Juli 2009 wurde die 32-jährige schwangere Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden ermordet. Seither steht dieses Datum für den Tag gegen antimuslimischen Rassismus.

Aufruf zum gesellschaftlichen Frieden

 

Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen:

Vahit Bilmez und Murat Çelik (Schura - Islamische Religionsgemeinschaft Bremen e.V.), Dr. Grigori Pantijelew (Jüdische Gemeinde Bremen), Emine Oğuz (DITIB Islamische Religionsgemeinschaft Niedersachsen und Bremen e.V.), Ekrem Kömürcü (Islamische Föderation Bremen e.V.) und Emre Turgul (DITIB Islamische Religionsgemeinschaft Niedersachsen und Bremen e.V.)

Pressemitteilung: Der Ramadan 2021 geht zu Ende

Frohes Ramadanfest! Eid ul-Fitr Mubarak! Ramadan Bayram Mubarek!

Die Schura Bremen wünscht allen Menschen muslimischen Glaubens ein gesegnetes Ramadanfest!

Der Fastenmonat Ramadan neigt sich dem Ende zu. Eine trotz der besonderen Umstände besinnliche Zeit für die Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Das für den Ramadan charakteristische Tarawih-Gebet (Gebet in der Nacht) konnte erfreulicherweise hier in den Bremer Moscheen stattfinden und schenkte vielen Gläubigen Hoffnung und Spiritualität.

Das Fasten verhilft dem Herzen zu innerer Einkehr und demütiger Haltung gegenüber dem Schöpfer und seiner Schöpfung. Möge der Erhabene unser Fasten annehmen. Und möge Er uns stets beistehen und die Menschen in Frieden vereinen. Wir beten für unsere Geschwister in Jerusalem und Palästina, damit auch sie ein friedliches Ramadanfest mit ihren Familien in ihren Häusern erleben können. Möge Allah die menschengemachten Auseinandersetzungen und Konflikte auf der Welt beenden.

Hinweis: Wir bedanken uns bei allen Schura-Mitgliedsgemeinden für die Einhaltung der Regelungen und erinnern daran, diese weiterhin zu befolgen.

Der traditionelle Ramadan-Empfang im Bremer Rathaus wird in diesem Jahr leider nicht stattfinden können.

Pressemitteilung: Bundesregierung bringt durch die Hintertür Gesetz zum umfassenden Kopftuchverbot

Die Bundesregierung hat klammheimlich - mit den Stimmen der AfD - ein Gesetz auf den Weg gebracht, das ein umfassendes Kopftuchverbot ermöglicht. Am vergangenen Freitag wurde dem „Gesetz zur Regelung des Erscheinungsbilds von Beamtinnen und Beamten…“ auch im Deutschen Bundesrat zugestimmt. Wir beobachten mit Besorgnis, dass ein derart weitreichendes Gesetz ohne Anhörung evtl. Betroffener - insbesondere der Religionsgemeinschaften - und ohne eine transparente sowie breite Diskussion, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit angenommen wurde.

Trotz anderweitiger Beteuerungen von Bundesregierungsmitgliedern ist es offenkundig, dass die Leidtragenden und Betroffenen dieses Gesetzes in erster Linie kopftuchtragende Musliminnen sein werden. Die jüngste Geschichte hat gezeigt, dass es erst höchstrichterlicher Entscheidungen bedurfte, um zuletzt Berufsverbote im öffentlichen Dienst für muslimische kopftuchtragende Akademikerinnen aufzuheben. Es scheint ganz so, als ob die verantwortlichen Entscheidungsträger aus ihren Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt haben. Eine Wiedereinführung von höchst zweifelhaften Berufsverboten ist in den einzelnen Bundesländern absehbar.

„Langjährige und langwierige Gerichtsverfahren gegen entsprechende diskriminierende rechtliche Vorgaben sind vorprogrammiert“, so der Schura Bremen Vorsitzende Murat Çelik. „Ich appelliere an die Bremer Parteien, nicht die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen“, so Çelik. Die Zeiten schmerzhafter, haltloser und diskriminierender Vorwürfe gegenüber kopftuchtragenden Musliminnen schienen in vielen Bundesländern überwunden zu sein. Berufe in der Bildung und der Justiz sollten sich nach der Qualifikation und der Eignung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orientieren. Der Schura Bremen Vorsitzende Murat Çelik stellt fest: „Das Tragen von religiös motivierten Kopftüchern oder Kippas darf nicht zu Berufsverboten für muslimische Beamtinnen oder jüdische Beamte führen.“

Eine aktuelle Studie des Bundesinnenministeriums gibt an, dass ca. 30 % der Musliminnen in Deutschland ein Kopftuch tragen. Besorgniserregend ist allerdings, dass wiederum mehr als ein Drittel aller muslimischen Frauen, die kein Kopftuch tragen, angeben, dies unter anderem aufgrund der Befürchtung von Nachteilen oder gar Belästigungen nicht zu tun. In der öffentlichen und politischen Diskussion wird dieser Aspekt weitestgehend übergangen und kaum thematisiert. Chancengleichheit und -gerechtigkeit für die abertausend ausgezeichnet ausgebildeten Musliminnen sind die richtigen Signale und keine neuen rechtlichen Hürden oder Ausgrenzungen. Die Schura Bremen fordert deshalb den Gesetzgeber auf entsprechende Verschärfungen der Rahmbedingungen im öffentlichen Dienst zu verzichten und bestehende Hindernisse weiter abzubauen.

Pressemitteilung: Beginn des heiligen Monats Ramadan

„Der Monat Ramadan ist es, in dem der Quran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer also von euch in dem Monat zugegen ist, der soll in ihm fasten.” (Heiliger Koran, Sure 2, Vers 185)

Der Ramadan 2021 steht vor der Tür. Die Schura Bremen gratuliert allen Muslim*innen zu diesem wichtigen Monat, der am Dienstag, dem 13. April, beginnt. Dieser Monat stellt für die Menschen muslimischen Glaubens den spirituellen Höhepunkt des Jahres dar. 

Das Fasten im Monat Ramadan gehört zu den religiösen Vorschriften für jeden Muslim. Das Fasten „as-Saum“ beinhaltet die Enthaltsamkeit von jeglichem Nahrungs- und Getränkegenuss sowie von geschlechtlichen Beziehungen vom Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang des jeweiligen Tages. Von dieser Pflicht sind ausgenommen Kranke, Altersschwache, Schwangere, stillende Mütter, Kinder und Reisende. "Wir wünschen allen Glaubensgeschwistern einen gesegneten und besinnlichen Ramadan", sagt Schura Vorsitzender Murat Çelik. 

Zum jetzigen Stand finden in unseren Mitgliedsgemeinden die gemeinsamen nächtlichen Tarawih-Gebete statt. Aufgrund der gegenwärtigen Einschränkungen können aber in den Moscheegemeinden leider keine täglichen Iftar-Mahle (Fastenbrechen) stattfinden. Trotzdem werden ausgewählte Gemeinden zur Deckung des Bedarfs in einigen Flüchtlingsunterkünften tägliche Essenspakete für Fastende vorbereiten und zur Abholung bereitstellen. Der erste Ramadan-Festtag ist der 13. Mai, so Allah will.

Möge das Fasten Dankbarkeit für die Gaben Allahs hervorbringen und möge Allah der Erhabene uns helfen, die Herausforderungen zu bewältigen.

"Wahrlich, mit der Erschwernis kommt die Erleichterung." (Heiliger Koran, Sure 94, Vers 6)

 

Hinweis: Die Schura Bremen appelliert an alle Muslim*innen, die geltenden behördlichen Corona-Auflagen dringend einzuhalten.

Gedenken an den Terroranschlag von Hanau am 19.02.2020

Heute gedenken wir der Opfer des Terroranschlags in Hanau vor genau einem Jahr. Am 19.02.2020 erschoss ein rechtsradikaler Täter zehn Menschen und verletzte viele weitere zum Teil schwer. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Überlebenden, die jäh aus ihren Lebenszusammenhängen gerissen wurden. Der Terroranschlag von Hanau ist nicht der erste in unserem Land. Er reiht sich ein in eine lange Liste von gewalttätigen und mörderischen Angriffen in unserem Land gegen Migranten, die häufig Muslime sind.

Gerade hat das Bundesinnenministerium festgestellt, dass Übergriffe gegen Muslime und muslimische Einrichtungen in Deutschland trotzdem auch im vergangenen Jahr erneut zugenommen haben. Mindestens 900 islamfeindliche und antimuslimische Straftaten gegen Muslime und Moscheen wurden von den Behörden in 2020 bundesweit registriert. Es fällt mittlerweile sehr schwer an all die Taten zu erinnern, die traumatische Ereignisse für einen Teil der Bevölkerung sind, der sich mehr und mehr im Stich gelassen fühlt.

Anschläge auf Migranten, auf Juden, auf Sinti und Roma, auf Muslime und andere Minderheiten richten sich nicht nur gegen Einwanderer in Deutschland, sondern sind Anschläge auf die gesellschaftliche und politische Ordnung unseres Landes. In diesem Sinne gelten sie jedem, der sich für ein friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft einsetzt, wie wir auch schmerzlich an der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke, erfahren mussten. Diese rassistischen, fremden- und muslimfeindlichen Angriffe und deren Täter möchten das Zusammenleben der Menschen verschiedener Religionen in unserem Land zerstören. 

Die Motivation der Täter ist rassistischer Fremdenhass, aber die Opfer dieser Angriffe sind keine Fremden. Sie sind Menschen aus unserer Mitte. Diese Angriffe geschahen und geschehen nicht im luftleeren Raum, sondern sind vielmehr Resultate unsäglicher Debatten und gezielter Spaltungen, durch die sich die Täter nicht nur in ihrem Hass und ihrer Affinität zu Gewalt gerechtfertigt fühlen, sondern ihrem Verständnis nach sogar aufgefordert werden zu handeln. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass die Verwendung von Sprache verantwortlich geschieht, insbesondere von den politischen Akteuren.

Daneben ist in einer demokratischen Gesellschaft und in einem Rechtsstaat die Aufklärung von Straftaten von großer Bedeutung für den gesellschaftlichen Frieden. Daher sollte der Staat wirksam gegen Terroristen ermitteln, aufklären und nach vorliegenden Ergebnissen die Hintergründe öffentlich machen sowie wirkliche, strukturelle und personelle Konsequenzen ziehen. Die Täter und ihre Hintermänner aus Institutionen und Organisationen sollen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Diese Haltung schulden wir den Opfern und ihren Hinterbliebenen.  

In diesem Zusammenhang erinnern wir an diverse Anschläge und Attentate, die bis heute nicht adäquat aufgeklärt wurden, wie zum Beispiel der Fall Jalloh in Sachsen-Anhalt oder auch die erheblichen Herausforderungen bei der ungenügenden Aufklärung der NSU Mordserie.

Gleichzeitig macht uns die wachsende Sensibilität der politischen Entscheidungsträger für die zunehmende Fremdenfeindlichkeit und Islamfeindlichkeit in unserem Land Hoffnung. Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung nun Schritte zur Bekämpfung des antimuslimischen Rassismus durch die Einberufung eines Expertenkreises einzuleiten. Ebenso machen uns die beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung gegen den wachsenden Rechtsextremismus (89 Maßnahmen) Mut und Hoffnung.

Wir tragen alle die gemeinsame Verantwortung, aus diesen mörderischen Taten Lehren zu ziehen und gleichzeitig zu verhindern, dass eine Kultur des Verdrängens oder der Verharmlosung entsteht.

Hanau, 19.02.2021

 

Initiator des Aufrufs:

Koordinationsrat der Muslime in Deutschland: 

  • DITIB – Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion
  • Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland
  • UIAZD - Union der Islamisch-Albanischer Zentren in Deutschland
  • VIKZ - Verband Islamischer Kulturzentren
  • ZMD - Zentralrat der Muslime in Deutschland
  • ZRMD - Zentralrat der Marokkaner in Deutschland

  

Unterstützer des Aufrufs:

  • Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF e.V.)
  • Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland
  • Bundesverband der Vereine unabhängiger Industrieller und Unternehmer e.V. (MÜSIAD)
  • Christlich Muslimische Friedensinitiative (CMFD)
  • Der Bund der Muslimischen Jugend (BDMJ)
  • Der Bund der Muslimischen Frauen (BDMF)
  • Bund der muslimischen Eltern (BDME)
  • Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
  • Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG)
  • Frauenorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş
  • Frauenjugendorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş
  • Jugendorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş
  • Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig e.V.
  • Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland (IGBD)
  • Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands e.V. (IGS)
  • Pax Christi - Deutsche Sektion e.V.
  • Stiftung gegen Rassismus

 

Regionale Unterstützer des Aufrufs:

  •  Bund Türkischer Vereine in München (Münih Türk Dernekler Birliği - MTDB)
  •  Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck 
  • Initiativforum türkischer Vereine und Verbände in Köln und Umgebung (Köln ve Çevresi Türk Dernekleri İnisiyatifi - KIT)
  • Initiativplattform der Türkischen Vereine und Verbände in Hessen (Türk Dernekleri İnisiyatifi Platformu - HTDIP)
  • Islamische Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg e. V. (IGBW)
  • Islamische Religionsgemeinschaft DITIB – Hessen
  • Islamrat für das Land Hessen
  • Konferenz für Islamfragen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
  • Landesverband Hessen - Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. (ZMD)
  • Plattform der türkischen Vereine in Gelsenkirchen (Türk Dernekleri Platformu Gelsenkirchen -TDP)
  • SCHURA Niedersachsen-Landesverband der Muslime in Niedersachsen e.V.
  • SCHURA Rheinland-Pfalz Landesverband der Muslime e.V.
  • SCHURA Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.
  • SCHURA - Islamische Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein e.V.
  • SCHURA - Islamische Religionsgemeinschaft Bremen e.V.